Was Vergebung nicht ist
Vergebung bedeutet nicht, zu sagen, dass das, was passiert ist, in Ordnung war. Es bedeutet nicht, die Person wieder in dein Leben zu lassen. Es bedeutet nicht, zu vergessen. Vergebung ist in erster Linie ein Akt der Befreiung für dich selbst.
Wenn du jemandem nicht vergibst, trägst du diese Person und diese Verletzung ständig mit dir. Du leidest, nicht die andere Person. Wie Buddha sagte: „Das Festhalten an Wut ist wie das Greifen nach einer glühenden Kohle, um sie nach jemand anderem zu werfen. Du bist derjenige, der sich verbrennt.“
Die gesundheitlichen Vorteile von Vergebung
Wissenschaft belegt: Vergebung reduziert Blutdruck, senkt Cortisol-Spiegel, verbessert das Immunsystem und reduziert Depressionen um bis zu 40%. Menschen die vergeben leben durchschnittlich länger und haben stärkere Beziehungen.
Der Prozess der Vergebung
Schritt 1: Den Schmerz anerkennen
Vergebung beginnt nicht damit, so zu tun, als wäre nichts passiert. Sie beginnt damit, vollständig anzuerkennen, was passiert ist und wie sehr es weh getan hat.
Schritt 2: Die Menschlichkeit des anderen sehen
Jeder Mensch, der andere verletzt, tut dies aus seinem eigenen ungeheilten Schmerz heraus. Das rechtfertigt das Verhalten nicht, aber es erklärt es. Wenn du die Verletzung des anderen siehst, wird Mitgefühl möglich.
Schritt 3: Wähle Vergebung täglich
Vergebung ist keine einmalige Entscheidung. Sie ist eine tägliche Praxis. Manche Verletzungen sind tief, und du musst immer wieder neu wählen zu vergeben.
Schritt 4: Sich selbst vergeben
Oft vergessen wir, uns selbst zu vergeben. Für Fehler, Entscheidungen, Unterlassungen. Selbstvergebung ist genauso wichtig wie die Vergebung anderer.
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